Erfahrungsberichte

Martin G.

Unser Sohn Martin hatte in der Grundschule erste Probleme beim Lesen, vor allem aber in der Rechtschreibung. Intensives Üben zu Hause brachte so gut wie keinen Erfolg. Der Verdacht auf eine Lese-Rechtschreibschwäche lag nahe.

Wir gingen den üblichen Weg über den Schulpsychologen, um eventuell eine Anerkennung der Schwäche und damit eine Erleichterung zu erreichen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Lese-Rechtschreibschwäche als nicht ausreichend gravierend eingestuft wurde. Die Probleme wurden durch diese Diagnose aber auch nicht besser. Die Unterstützung seitens der Schule war minimal.

Im Gymnasium wirkten sich die ständigen Misserfolge, auch durch eine wachsende Konzentrationsschwäche bedingt, schließlich auch auf die Leistungen in den nicht-sprachlichen Fächern unseres Sohnes aus, was seine Psyche erheblich belastet hat. Sein Selbstvertrauen war so gut wie verschwunden, seine Stimmung grenzte an Depression, was dazu führte, dass wir einen Schulwechsel in die Realschule in Betracht zogen.

An diesem Tiefpunkt (7. Klasse) angekommen, wandte ich mich an das FIDD (damals noch "LOS" benannt). Nach einem Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Heim wurden einige Tests mit meinem Sohn gemacht, um seine aktuelle Situation zu klären.

Unser Sohn besuchte daraufhin  insgesamt zwei Jahre lang regelmäßig die Fördereinrichtung, wo er sich verstanden und angenommen fühlte. Wenn es für ihn mitunter auch anstrengend war, neben Schulunterricht und Hausaufgaben an zwei Nachmittagen pro Woche jeweils zwei Stunden im Institut zu verbringen und zu arbeiten, hat es sich doch gelohnt! Martins Selbstvertrauen wurde langsam wieder gestärkt. Damit wuchsen seine schulischen Leistungen und Erfolgserlebnisse insgesamt und die Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten minimierten sich.

Auch nach dem Förderunterricht blieb der persönliche Kontakt bestehen und man stand uns jederzeit beratend zur Seite.

Unser Sohn wird in einem Jahr sein Abitur schreiben - das FIDD und seine MitarbeiterInnen haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen!

Susanne G.
Dipl.- Geographin


Emily F.

Emily fing in der ersten Klasse hochmotiviert an, sie liebte die Schule, die Lehrerin und machte ihre Hausaufgaben selbständig - bis wir am Ende des ersten Schuljahres feststellten, irgendwie klappt das mit dem Lesen nicht mehr.

Wir haben versprochen, bestochen, es war jeden Tag ein riesen Zirkus, die erforderlichen zehn Minuten laut vorzulesen. Je mehr (eigentlich ungewollten) Druck wir aufbauten, desto schlimmer wurde es. Am Anfang des zweiten Schuljahres hatte Emily ständige Bauchschmerzen, sobald es darum ging, in die Schule zu gehen.

Nach einem Gespräch mit der Lehrkraft war uns klar, woher der Wind wehte. Die Lehrkraft spornte über "Negativ-Motivation" an. Besonders demotivierend war dies beim laut Vorlesen. Dies führte bei Emily zur totalen Leseverweigerung. Obwohl begabt und fleißig, gingen dadurch alle ihre Noten in den Keller.

Nach einem Gespräch mit unserem Kinderarzt, Herrn Dr. Hochschau, gingen wir zu "LOS" - heute "FIDD". Emily wurde getestet, wobei Herr Prof. Heim herausfand, dass Emilys Lese-Rechtschreibproblematik insbesondere im Bereich des Lesens stark ausgeprägt war.

Emily und ich fühlten uns von der ersten Stunde an in der ruhigen, freundlilchen Atmosphäre wohl!

Heute, fast zwei Jahre später, kann ich sagen: Der "Vorlese-Stress" war sofort vorbei, das "FIDD" nahm vom ersten Tag an den Druck heraus. Das Selbstbewusstsein von Emily kam sukkzessive zurück. Die Textaufgaben in Mathematik stellten keine Probleme mehr dar und in Deutsch ist Emily beim Textverständnis heute mit die Klassenbeste!

Emily bekommt im Mai ihr Übertrittszeugnis und wird im schlechtesten Fall mit 2,0 übertreten, voraussichtlich aber mit 1,66!

Für uns ist aber das Wichtigste, dass Emily wieder Freude am Lesen gefunden hat, denn die ganze Familie "frisst" Bücher und es wäre traurig gewesen, wenn Emily diese Lebensqualität nicht hätte erfahren können!

Kathrin F.
Kommunikations-Designerin


Rafael G.

Liebes FIDD-Team,

sehr geehrter Herr Prof Heim,

ich wollte Ihnen gerne einmal schreiben, welche positiven Erfahrungen wir mit FIDD (bzw. früher LOS) gemacht haben.

Rafael hat sich innerhalb von zwei Jahren von 40 Fehlern pro Diktat auf weniger als 10 Fehler verbessert und was noch wichtiger ist: Man kann jetzt erkennen und lesen, was gemeint ist, das war vorher nicht immer klar.

Leider konnte Rafael in der Schule nicht ausreichend geholfen werden. Er hatte Lehrer mit unterschiedlicher Einstellung zur Legasthenie: Von "gibt es nicht" bis zu großer Unterstützung  war alles dabei,  aber es gab kein qualifiziertes Training.

Natürlich ist Rafaels Selbstbewusstsein in seiner Zeit im FIDD deutlich gewachsen, seit er nicht mehr lauter Misserfolge hat! Ebenfalls positiv ist, dass der Übungsdruck von der Familie - hier insbesondere von mir -  genommen wurde.

Wir haben uns im FIDD immer sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Wir wurden immer kompetent und freundlich (ein besonderes Lob an dieser Stelle an Frau Heim) betreut!

Rafeal hat jetzt , nach 2,5 Jahren FIDD, sogar den Zeugnisvermerk  "Rechtschreibstörung" entfernen lassen.

Meine Hoffnungen haben sich sehr wohl erfüllt und ich kann euch jederzeit weiter empfehlen -  und habe dies auch schon getan!

Liebe Grüße 

Waltraud E.,
Lohnbuchhalterin

Markus G.
Fahrzeuglackierermeister


Leon I.

Als bei meinem Sohn Leon die Lese- und Rechtschreibschwäche bestätigt wurde (3. Klasse), spiegelt sich diese nicht nur im Unterricht. Er zog sich immer mehr von Freunden und auch zu Hause zurück, hatte Schlafstörungen und lachte kaum noch. Er vergaß die Hausaufgaben und seine Leistungsbereitschaft nahm immer mehr ab.
 Obwohl sich seine Lehrer sehr um ihn bemühten, konnten sie ihm und unserer Familie keine wirkliche Hilfe geben.

Nach langem Suchen stolperte ich über einen Zeitungsartikel mit einem Bericht über das FIDD. Ich bekam sofort einen Vorstellungstermin und nach einem langen, vertrauensvollen Gespräch wurde mir klar,  - hier kann Leon geholfen werden!

Anfangs fiel es ihm schwer, sich auf etwas "Neues" einzulassen, aber er ging tapfer zu seiner 1. Förderstunde. Seit Dezember 2009 nimmt er am FIDD-Kurs teil und hat schon in der kurzen Zeit deutliche Fortschritte gemacht. Er hat wieder Selbstvertrauen, macht selbständig seine Hausaufgaben und zeigt viel mehr Interesse und Verständnis, wenn wir gemeinsam für Proben lernen (zur Zeit 4. Klasse) Seine Noten sind besser - im letzten Diktat hatte er, anstatt wie früher 15 Fehler, nur noch zwei! Das musste gefeiert werden!

Wir haben alle wieder mehr Spaß am Leben!

Renate I.

 

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